Wer hat Angst vor Kopftuchmädchen*?
Niemand? Über alle Parteigrenzen hinweg können sich politische Akteure auf antimuslimische Ressentiments einigen. Das ist alarmierend!
Das Seminar "Erscheinungsformen und Funktion der Islamophobie" stellt in Workshops und Podien Fragen an diesen wachsenden Rassismus:
Woran erkennt man Islamophobie? Was ist der Unterschied zu theologischer Islamkritik? Wie werden antimuslimische Ressentiments eingesetzt? Kann Islamophobie für bestimmte politische Projekte nützlich sein?
Das Seminar findet vom Freitagabend, den 28. Mai 2010 bis Sonntagfrüh in Leipzig statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Anmeldung für die Workshops unter Anmeldung.Islamophobie@gmail.com.
Besonders möchten wir auf die prominent besetzte öffentliche Podiumsdiskussion am Samstag, den 29. Mai, 18:30 Uhr, aufmerksam machen: Islamophobie als westliche Integrationsideologie? Verhängnisvolle Allianzen gegen "den Islam".
Es referieren:
- Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung Erlangen)
- Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin)
- Özlem Demirel (Die Linke NRW, MdL)
- Ulli Jentsch (apabitz e.V. Berlin)
Das Podium findet im Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ) der Universität Leipzig statt, Beethovenstraße 15, Hörsaal 2.010.
Veranstalter sind die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und der Fördererkreis demokratischer Volks- und Hochschulbildung e.V.
Kontakt: Nicola Eschen, 01577/ 380 2463
Anmeldung.Islamophobie@gmail.com
"Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert."
Thilo Sarrazin (SPD) | Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank
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