EnWi-Newsletter Januar 2010
Liebe Leute, liebe Freund_innen, Interessierte und Engagierte,
ja, auch wir von EnWi – dem Verein für engagierte Wissenschaft – wünschen Ihnen und Euch ein gutes und vor allem hoffnungsfrohes neues Jahr! „2010“ steht jetzt auf den Briefköpfen, auf Rechnungen, in Kalendern, auf Postkarten, auf Kontoauszügen. Was noch neu erscheint, wird bald wieder routiniert werden – oder? Und ein Jahrzehnt geht zu Ende … und ein neues Jahr(zehnt) hat gerade seinen Kopf aus den kontingenten Plateaus von Räumen und Zeiten gehoben. Mal sehen, was es uns bringen wird.
[Fortsetzung nach dem Inhaltsverzeichnis ...]
| ... Fortsetzung Editorial |
| Workshop Konfliktmanagement im Career Center Leipzig |
| 23.01. - 6. Antifaschistischer Ratschlag Sachsen in Leipzig |
| Assistant Professor of International Relations; Amsterdam |
| International Leo Baeck Fellowship Program, Deadline: 2010-02-01 |
... Fortsetzung Editorial
[...]
An dieser Stelle möchten wir uns gerne bedanken für Ihr und Euer Interesse an unser Arbeit: an den Vorträgen, an den neuen Interventionen wie der Ausstellung „Are the kids alright ?“ im Frühjahr 2009, an unseren Büchern, Workshops und anderen Aktivitäten. Wir möchten uns vor allem für die aktiven Mitwirkungen bedanken – die uns zum Nachdenken bringen und eingefahrene Blickwinkel irritieren. Exemplarisch stehen dafür die Diskussionen im Rahmen des Workshops „Ordnung. Macht. Extremismus“ im November 2009.
Bedanken möchten wir uns auch bei allen Partner_innen und Unterstützer_innen wie dem Bildungswerk Weiterdenken in der Heinrich Böll Stiftung Sachsen, der RAA Leipzig e.V., der EEG, dem Institut für Politikwissenschaft und dem Forschungsbereicht „Riskante Ordnungen“ der Uni Leipzig, dem Herbert-Wehner-Bildungswerk, dem StuRa der Uni Leipzig und vielen anderen mehr. Es hat uns viel Freude bereitet und kritisches Denken und Handeln gefördert, mit Ihnen und Euch gemeinsam Projekte „zu rocken“ und mit vielen unterschiedlichen Menschen ins Gespräch zu kommen.
Was wird nun 2010 und darüber hinaus?
Nicht zuletzt gilt auch für diese ungeschriebenen, neuen Kapitel: Geschichte wird gemacht! – Und wir möchte gerne weiter an diesem Geschichtemachen mitwirken, teilhaben, teilnehmen, zuhören, reflektieren, intervenieren … und auch einfach mal „nur“ nachdenken und ruhig sein.
Wir werden uns bemühen, auch in diesem Jahr ordentlich die etablierten Ordnungen durcheinander zu wirbeln – u.a. durch die Veröffentlichung des Handlungskonzeptes für die Stadt Leipzig zum Thema Neonazismus und Demokratie, das im Februar 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird.
Und wir haben die Förderzusage für ein neues Projekt: „Das Kompetenzzentrum für Demokratie Leipzig“ wird aus Mitteln des Lokalen Aktionsplan der Stadt Leipzig finanziert . Darüber freuen wir uns sehr. Wir werden versuchen, mit dem Kompetenzzentrum vorhandene Strukturen und Netzwerke, sowie Wissensbestände und Erfahrungsräume zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wollen wir Neues wagen und anstoßen. Wir werden so genannte Demokratiewerkstätten anbieten und durchführen.
Letztlich werden wir versuchen, weitere Bildungsbausteine zu entwickeln und damit für eine andere Bildungslandschaft und für mehr Demokratisierung und eine diskriminierungsärmere und hierarchiefreie Gesellschaft zu streiten.
Und eine weitere Neuerung ist vielleicht schon entdeckt worden:
Wir haben eine neue Homepage!
Unter http://www.engagiertewissenschaft.de haben vorweihnachtlich unsere unermüdliche Homepagistas für diesen Relaunch gesorgt – auch dafür ein herzlichen Dank! Die Homepage soll benutzer_innenfreundlicher sein und ist im internen Bereicht mit verschiedenen neuen Servicetools für die Mitglieder und AG-Aktiven ausgestattet. Danke auch für diese neuen Möglichkeiten – auf dass sie Kommunikation vereinfacht und hierachieärmer macht.
Ein Blick darauf lohnt sich! Und über Anregungen und Kritiken freuen wir uns natürlich ebenso.
Wer ist eigentlich dieses „Wir“? Bei EnWi machen über 30 Personen aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen und biographischen wie politischen Kontexten mit. EnWi ist offen für neue Aktive und Neues an Ideen und mehr.
Auf ein aufregendes und zugleich entspanntes neues Jahr!
Stefan Kausch und der Vorstand von EnWi e.V.
Kontakt-Mail: newsletter@engagiertewissenschaft.de
Workshop Konfliktmanagement im Career Center Leipzig
Konfliktmanagement - Umgang mit Konflikten in Praktikum und Arbeitswelt
Konflikte wühlen emotional auf, rauben Energie bzw. nehmen private und Arbeitsbeziehungen zuweilen so stark ein, dass sie scheinbar nur noch aus diesem „Parasiten“ bestehen (Luhmann). Sie gehören wohl zu den unliebsamsten Weggenossen vieler Menschen. So verwundert es kaum, dass viele Menschen diese gern ganz aus ihrem Leben verbannen wollen und sie vermeiden, auch wenn sie dafür Umwege in Kauf nehmen müssen.
Im Studium kann man tätigkeitsbezogenen Konflikten zumindest tageweise aus dem Weg gehen. Das ist in Praktika bzw. bei Arbeitsstellen anders. Gerade in Angestellten-Arbeitskontexten, worin viele Menschen Anerkennung suchen und dabei unter Druck geraten, sind Konflikte in verschiedenen Formen Alltag. Studierende erfahren Arbeitskonflikte zuweilen stärker, wenn sie Praktika in Organisationen machen, sich an Hierarchien gewöhnen müssen und dabei zwischen die Fronten geraten etc. Nach Studienende, beim Bekleiden ihrer ersten Stelle, können sich Studierende oft erst nach Wochen darüber klar werden, welche Konfliktlinien durch die Organisation, für die sie arbeiten, führen und welche mit der eigenen Position verbunden sind. Wer hier nur die Vermeidungsstrategie beherrscht bzw. Konflikte in passiver Weise weg wünscht, wird schnell ins Abseits gedrängt bzw. provoziert Konflikte u.U. sogar schneller. Ein souveräner und reflexiver Umgang mit Konflikten ist hingegen oft Voraussetzung für zufriedenere und klarere Arbeitsverhältnisse.
Ziel des Seminars ist es, eigenes Verhalten und Denkmuster von Studierenden in erlebten Konflikten zu reflektieren, theoretisches Wissen über Konfliktformen, -ursachen und –felder, als auch Strategien und Kommunikationstechniken im Konflikt zu vermitteln und zu üben. Alle Übungen und Methoden erfordern das aktive Mitwirken der Teilnehmenden.
Zielgruppe sind zum einen Studierende, die Konflikte, die sie im Praktikum selbst erlebt bzw. bei KollegInnen wahrgenommen haben, reflektieren und verarbeiten möchten, um anders mit Konflikten in zukünftigen Arbeitskontexten umzugehen. Zum anderen sollen sich Studierende, die sich am Ende ihres Studiums gezielt auf einen optimierten Umgang mit Konflikten am Arbeitsplatz vorbereiten wollen, angesprochen fühlen.
Dozentin: Anja Pannewitz
Termin: Freitag, 15.01.2010, 10.00 - 18.00 Uhr
Ort: Seminargebäude S 201
23.01. - 6. Antifaschistischer Ratschlag Sachsen in Leipzig
Am 23. Januar 2010 findet im Conne Island (Koburger Straße 3) in Leipzig der 6. Antifaschistische Ratschlag Sachsen statt.
Ab 10 Uhr kann sich über verschiedene Themen, wie zum Beispiel „Pogrome gegen Sinti und Roma in Europa“, „Autonome Sozialisten“ aber auch „Frauen und Mädchen in der extremen Rechten“, ausgetauscht werden.
Neben verschieden thematischen Informationsständen wird auch die Rote Hilfe Leipzig über ihre Arbeit informieren und die Ausstellung „Partigani“ zu sehen sein.
Alle Infos unter: http://www.antifaschistischer-ratschlag.de
Interaktives Portal http://www.diskursanalyse.net
Hallo,
Wir möchten Sie auf folgende Website hinweisen: http://www.diskursanalyse.net, die vom MeMeDa Netzwerk initiiert wurde ("Methoden und Methodologien der Diskursanalyse", gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft).
Diskursanalyse.net ist ein interaktives Portal, wo Sie Ankündigungen am Schnittpunkt von Sozial-, Sprach- und Geisteswissenschaften posten und erhalten können. Um seine Funktionen zu nutzen, müssen Sie sich registrieren. Gehen Sie zum login oben rechts und folgen Sie den Anweisungen.
Das Portal wurde von Daniel Wrana (Basel) programmiert und besteht aus drei in sich verbundenen Teilen auf Englisch, Französisch und Deutsch (eine spanische Version soll bald folgen). In einer von Ihnen gewählten Sprachumgebung (z.B. Deutsch) können Sie Informationen zum Bereich der Diskursanalyse in verschiedenen Ländern, Disziplinen und Gruppen erhalten.
Die Website enthält ein Board mit aktuellen und vergangenen Ankündigungen, eine Datenbank mit diskursbezogenen Veröffentlichungen und es bietet den beteiligten Gruppen geschützte Arbeitsumgebungen. Als registrierter User können Sie in "Termine" Ihre Ankündigungen und Texte einer rasch wachsenden Community verfügbar machen. In "Texten" können Sie sich in Gestalt der bibliographischen Wolken über Literatur zum Bereich der Diskursanalyse informieren.
Es gibt gegenwärtig an die 1000 registrierte Nutzer aus der ganzen Welt. Über 150 Calls wurden seit 2008 herumgeschickt. Pro Woche gibt es mehr als 10000 Besucher.
Bitte leiten Sie die Information an interessierte Bekannte und Kolleg/innen weiter.
Mit herzlichen Grüßen
Das diskursanalyse.net-Team
CfP: „Postneoliberale Rechtsordnung?“ –Kritischen Justiz und des juridikum; Heft 4/2010
Call for Papers der Kritischen Justiz und des juridikum (zeitschrift für kritik
| recht | gesellschaft)
„Postneoliberale Rechtsordnung?“ – Heft 4/2010
Mit der Kooperation anlässlich dieses Schwerpunkts wollen wir der Frage nachgehen,
ob die aktuelle Weltwirtschaftskrise einen Strukturbruch sowie postneoliberale
Suchprozesse ausgelöst hat. Dazu muss zunächst eine Vorfrage beantwortet
werden: Was ist neoliberale Rechtstheorie, und auf welche Art und Weise
konnte sich diese in der Rechtsdogmatik festsetzen? Erst eine solche Analyse
schafft die Grundlagen für die Beantwortung der Frage, ob sich in der herrschenden
Bearbeitung der Krise erste Konturen einer postneoliberalen Rechtsordnung
erkennen lassen. Doch sofern sich diese abzeichnen: Welchen Charakter
weisen sie auf? Handelt es sich ausschließlich um Entwürfe für einen reformulierten
Konsens zur Rettung von Kernelementen neoliberaler Vergesellschaftung,
oder lassen sich auch gegenhegemoniale Prozesse erkennen? Welche Anforderungen
stellen sich an eine solche emanzipative Rechtsordnung, und welche
Praxen könnten sie ermöglichen?
Vor diesem Hintergrund stellen wir uns Artikel zu folgenden acht Themenbereichen
vor:
1. Neoliberale Rechtstheorie und ihr Kampf um Hegemonie: Wie haben die
Theorierichtungen des Ordoliberalismus und der Law & Economics-Schule
die neoliberale Hegemonie in der Rechtstheorie ausgearbeitet?
2. Durchsetzung neoliberaler Rechtstheorie im Europarecht: Wie setzten sich
neoliberale Prämissen in der Dogmatik des Europarechts um? Wir stellen uns
einen theoriegeleiteten Text vor, der Bezüge zu Fallbeispielen aus der Rechtspraxis
aufnimmt. Ein Bezug zu den Fällen Viking/Laval/Rüffert/Luxemburg
ist wünschenswert, soll aber nicht im Zentrum stehen.
3. EU-Anti-Diskriminierungsrecht als neoliberale Gouvernementalität: Hier
soll das Geschlechterverhältnis innerhalb des neoliberalen Diskurses im Vordergrund
stehen. Ist das EU-Anti-Diskriminierungsrecht eine bloße Kompensation
für die nicht vorhandene Sozialpolitik der EU, die wenig kostet,
oder/und kann es das asymmetrische Geschlechterverhältnis verändern?
4. Neuer Konstitutionalismus in der Dogmatik des transnationalen Wirtschaftsrechts:
Hier stellt sich die Frage, wie sich der ›disziplinierende Neoliberalismus‹
als ›neuer Konstitutionalismus‹ (Stephen Gill) im Weltrecht konkret
ausdrückt. Denkbar wäre sowohl eine Auseinandersetzung mit dem WTORecht
als auch den Finanzmarktregulierungen oder dem Recht internationaler
Institutionen wie dem IWF oder der Weltbank, bzw. der Privatrechtsregime.
Wünschenswert wäre vor diesem Hintergrund die Entwicklung einer
alternativen Perspektive.
5. Juridifizierung gesellschaftlicher Naturverhältnisse in der Krise: Die Krise des
gegenwärtigen Kapitalismus ist nicht nur eine ökonomische Krise, sondern
ebenso sehr eine Krise der gesellschaftlichen Naturverhältnisse. Es wäre ein
Artikel wünschenswert, der sich mit neoliberalen Rechtsregimen im Bereich
des Umweltrechts beschäftigt und/oder erste Ansätze der Regulation eines
›New Green Deal‹ kritisch beleuchtet.
6. Nuevo Constitucionalismo: Der Begriff des Postneoliberalismus stammt aus
lateinamerikanischen Diskussionen. Wir wünschen uns einen Text über
emanzipative Verfassungsprojekte in Lateinamerika, der die Diskussionen
über den Postneoliberalismus in rechtlicher Perspektive diskutiert.
7. Europäische Tarifautonomie: Unternehmenspolitiken und zuletzt die Rechtsprechung
des EuGH fordern die Arbeitnehmer_innen zunehmend heraus.
Doch welche Perspektiven gibt es für transnationale gewerkschaftliche Autonomie,
die weder auf das Tätigwerden des europäischen Normengebers
noch auf die Zustimmung der Arbeitgeberseite angewesen ist?
8. Kämpfe um soziale Rechte in den globalen (Re)Produktionsketten: In diesem
Text sollen kritische rechtliche Praxen im Vordergrund stehen (wie etwa
Klagen gegen transnationale Unternehmen o.ä.), die aus der Perspektive von
Anwält_innen und/oder NGOs die Einforderung sozialer Rechte in der globalen
politischen Ökonomie beleuchten.
Formales
Die Texte werden in einem einheitlichen Konzept und mit einem gemeinsamen
Inhaltsverzeichnis entweder in der KJ oder dem juridikum abgedruckt, die beide
zeitgleich als gemeinsames Projekt im Dezember 2010 erscheinen werden. Die
Textvorschläge/Abstracts sollen zwischen 150 und 300 Wörtern umfassen und
bis zum 1.3.2009 an folgende Emailadressen gesandt werden: S.Buckel[
at]soz.uni-frankfurt.de; Fischer-Lescano[at]zerp.uni-bremen.de; Lukas.
Oberndorfer[at]univie.ac.at
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CfP: Hroch's Theory of Nationalism (coll. vol.)
Hroch’s Stage Theory of National Awakening in Theory and Historiography
Miroslav Hroch’s Social Preconditions of National Revival, a comparative study of nationalist movements in nineteenth-century Europe, is best remembered for its abstract schematization of national awakening through three Phases A-B-C. Hroch identified Phase A as the “period of scholarly interest,” Phase B as the “the period of patriotic agitation,” and finally Phase C as “the rise of a mass national movement.” Hroch’s work has informed scholars with a wide variety of geographical specializations, and the A-B-C theory has inspired various theoretical discussion. Tomasz
Kamusella, for example, has added a Phase D to refer the moment “when the nation establishes its own nation-state in fulfillment of the equation of ethnic nationalism: language = nation = state.” Roman Szporluk reformulated Hroch’s phases into “academic, cultural, and political” stages. Such tinkering may reflect weaknesses in the A-B-C model, yet testify to the enduring impact of Hroch’s schematic and comparative approach.
The year 2010, the 25th anniversary of Social Preconditions of National Revival in English translation, seems a good point to survey the impact of this theory on the historiography of nationalism. We seek authors who can critique and extend Hroch’s work by applying the A-B-C schema to specific cases and evaluating its usefulness. Has your research revealed a gap in Hroch’s theory, or enabled you to extend Hroch’s theory in some new direction? How well does the A-B-C theory apply to regions of the world
Hroch did not consider, e.g. Africa, Central Asia, Latin America, or South Asia? Contributors should not merely apply the A-B-C theory to a specific case study, but engage with Hroch’s theoretical assumptions. In the volume’s final chapter, Professor Hroch has agreed to comment on the various contributions.
Authors should write to express their interest as soon as possible to facilitate negotiation with potential publishers. Send a CV (no more than 2 pages) and a 500 word abstract. Drafts will be due in July 2010.
For further details, contact:
Alexander Maxwell
Victoria University in Wellington, New Zealand
alexander.maxwell@vuw.ac.nz
See also the webpage:
http://www.victoria.ac.nz/antipodean/upcoming-events.aspx
Studentischen Soziologiemagazins (SSM) "Zwischen Wahnsinn und Normalität..." cfp: 10.1.2010
"Gern möchte ich im Auftrag des Studentischen Soziologiemagazins (SSM) daran erinnern, dass am 10.1.2010 die Einsendefrist für die 3. Ausgabe des Heftes abläuft.
Bis dahin habt ihr noch Gelegenheit, eure Artikelvorschläge anlässlich des Call for Papers zum Thema "Zwischen Wahnsinn und Normalität oder: Der normale Wahnsinn" einzusenden, aber auch Kurzrezensionen zu sozialwissenschaftlichen Fachbüchern sowie Erfahrungsberichte soziologischer Veranstaltungen zu verfassen. Alle weiteren Informationen zum Call, zu den Formalia und dem Magazin selbst findet ihr auf unserer Homepage: www.soziologiemagazin.de und im Forum unter: www.soziologiemagazin-forum.de
Neben (neuerdings auch) Promovierenden sind Studierende der Soziologie und Sozialwissenschaften aus allen Semestern und Studienmodellen sehr herzlich eingeladen, einen Beitrag einzuschicken (redaktion@soziologiemagazin.de) und auf diese Weise den wissenschaftlichen Diskurs um die studentische Perspektive zu erweitern.
Mit besten Grüßen und Wünschen für die Feiertage
i.A.
René Wolfsteller"
Studentisches Soziologiemagazin (SSM)
Mitglied der Redaktion
Lektorat und Betreuung des
wissenschaftlichen Beirats
r.wolfsteller@soziologiemagazin.de
Vortrag: Wippermanns Faschismustheorie (v. R. Griffin), Berlin 26.1.09
Die Stiftung Topographie des Terrors, der Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der FU Berlin und der Metropol Verlag laden anlässlich des
65. Geburtstages von Prof. Dr. Wolfgang Wippermann
zu einer Veranstaltung und zur Präsentation der Festschrift in den Kinosaal des Martin-Gropius-Baus ein.
"Ideengeschichte als politische Aufklärung: Festschrift für Wolfgang Wippermann zum 65. Geburtstag"; Herausgegeben von Ulrich Herbeck, Ruth Kinet, Susanne Pocai, Stefan Vogt und Bernard Wiaderny; Metropol Verlag, Berlin 2010
Dienstag, 26. Januar 2010, 20.00 Uhr
Vortrag Prof. Dr. Roger Griffin (Oxford Brookes University):
"Wolfgang Wippermanns Sonderweg durch die Faschismustheorie aus englischer Sicht (in englischer Sprache)"
Moderation Dr. Stefan Vogt (Ben Gurion University of the Negev, Beer-Sheva)
Laudatio Prof. Dr. Gerhard Baader (Freie Universität Berlin)
Vorstellung und Übergabe der Festschrift
Martin-Gropius-Bau Kinosaal; Niederkirchnerstr. 7; 10963 Berlin
Eintritt frei
Veranstaltungswebseite:
http://www.facebook.com/event.php?eid=213444718714#/event.php?eid=213444718714&ref=mf
CfP: Raum als Dimension von Machtverhältnissen - Impulse Michel Foucaults für die kritische Sozialwissenschaft, Erlangen, Juli 2010 (Deadline: 31.3.)
Raum als Dimension von Machtverhältnissen – Impulse Michel Foucaults für die kritische Sozialwissenschaft.
Forschungswerkstatt am Institut für Geographie, Universität Erlangen
Freitag 29.07. und Samstag 30.07.2010
Call for Papers
Offensichtlich gibt es zu dem Zusammenhang von Macht und Raum derzeit einerseits einen erhöhten Klärungsbedarf, etwa angesichts empirischer Entwicklungen, welche die analytisch gewohnten Raumkategorien (Nation, Region, Stadt, etc.) zunehmend unterlaufen bzw. nicht mehr darin aufgehen. Andererseits haben neuere Machttheorien und ihr begriffliches Werkzeug zu einem umfassenderen Verständnis von der Räumlichkeit gesellschaftlicher Machtverhältnissen geführt.
Insbesondere Michel Foucault hat in seinen Arbeiten neue Perspektiven eröffnet, um die Relevanz räumlicher Aspekte des Sozialen zu fassen und zu beschreiben. Diese Impulse gehen in unseren Augen über versprengte Aussagen zu Heterotopien und einer Vielzahl räumlicher Metaphern hinaus. Vielmehr ziehen sich Fragen nach Raum und dessen Bedeutung für spezifische Diskurse und Machttechnologien durch Foucaults gesamtes Werk. Dies trifft offensichtlich für den idealen Disziplinarraum des Panoptikons zu, betrifft aber ebenso die Arbeiten etwa zur Gouvernementalität.
Foucault eignet sich damit als vorzüglicher Stichwortgeber für konzeptionelle Debatten um den Zusammenhang von Macht und Raum, die wir im Rahmen einer interdisziplinären Forschungswerkstatt systematisch – und auch unter Einbezug anderer Theorieangebote – initiieren wollen. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2011 in einem Sammelband im Verlag Westfälisches Dampfboot veröffentlicht. Die Diskussion der Forschungswerkstatt soll entlang zuvor schriftlich eingereichter Referate erfolgen, die sowohl theoretische bzw. methodologische Aspekte als auch historische und zeitdiagnostische Arbeiten aus unterschiedlichen Sozialwissenschaften zur Debatte stellen. Für einen Einführungsvortrag ist Stuart Elden (Durham) angefragt.
Im Einzelnen entnehmen wir den Arbeiten Foucaults drei produktive Impulse, welche zugleich die drei Themenblöcke der Forschungswerkstatt markieren:
1. Gefragt sind erstens Beiträge, welche physisch-materielle Raumstrukturen in ihren Machtwirkungen analysieren. Dadurch gerät der räumlich-materielle Aspekt des Sozialen, nämlich die faktische Ortsgebundenheit von Individuen, in seinen Machtwirkungen in den Blick, ohne ihn raumdeterministisch zu reduzieren. Orientierend ist hier Foucaults spezielles Herangehen, auf die Positivitäten abzuheben, also auf Sagbarkeiten und Sichtbarkeiten zu fokussieren. (Prominent hier die disziplinarischen Effekte von Architekturen, symptomatisch das Panoptikon).
2. Zweitens bitten wir um Beiträge, die Raum in einem weiteren Sinne machtanalytisch produktiv machen. Stichworte liefert beispielsweise das Konzept der Gouvernementalität: eine Form der Machtanalyse, die sich – wie Foucault selbst am Beispiel mittelalterlicher und früh-moderner Idealstädte skizziert hat – unter anderem auch entlang den jeweils dominanten räumlichen Ordnungsvorstellungen und Leitbildern durchführen lässt.
3. Drittens sollen auch Beiträge eingereicht werden, die epistemologisch einen räumlichen Zugriff auf Gesellschaft unternehmen. Anstoß ist der Vorschlag Foucaults, gesellschaftliche Phänomene in einer topologischen Weise, also in ihrer relationalen Anordnung auf einem (gedachten) Tableau, zu begreifen. Hier öffnet sich eine völlig andere räumliche Perspektive auf Machtverhältnisse, räumlich sind diesmal die Analysewerkzeuge.
Wir bitten um die Zusendung einer etwa einseitigen Skizze (5000 Zeichen) für einen Beitrag zu einem der Themenblöcke bis zum 31.03.2010 an eine der folgenden Adressen:
Henning Füller (hfueller@geographie.uni-erlangen.de) Boris Michel (bmichel@geographie.uni-erlangen.de)
Buch: Hans-Günter Thien (Hrsg.), Klassen im Postfordismus
Folgener Sammelband ist gerade erschienen:
Hans-Günter Thien (Hrsg.), Klassen im Postfordismus, Münster: Westfälisches Dampfboot, 381 Seiten, 29,90
Kurzinfo: Im Gegensatz zur deutschsprachigen Soziologie existiert auf internationaler Ebene, v.a. im englischsprachigen Raum, seit einiger Zeit eine elaborierte Diskussion über Klassenverhältnisse. Seit der jüngsten „Finanzmarktkrise“ werden diese Ansätze auch hierzulande breiter reflektiert. Dabei geht es um die durch diese Krise angezeigten Veränderungen kapitalistischer Gesellschaften und ihre Auswirkungen auf die Sozialstruktur und die mit ihr verbundenen Personengruppen.
Die AutorInnen des Bandes nehmen die Diskussion auf, führen sie in vielfältiger Weise weiter und konkretisieren sie für die aktuelle Situation. Hierzu analysieren sie u.a. die theoretischen Figuren einer „Welt-Arbeiterklasse“ bzw. einer „Welt-Bourgeoisie“, befassen sich mit Themenkomplexen wie Klasse und Geschlecht, Prekarisierung und Migration oder fragen nach Subalternität und Hegemonie.
Es diskutieren u.a. Marcel van der Linden, Klaus Dörre, Max Koch, Joachim Hirsch/Jens Wissel, Ceren Türkmen und Vinyak Chaturvedi.
Infos auch unter: http://www.dampfboot-verlag.de/buecher/781-2.html
New Titles by Fredric Jameson: Valences of the Dialectic (Verso Books)
Verso -> NEW TITLES:
VALENCES OF THE DIALECTIC
FREDRIC JAMESON
Published 11 January 2010
The dialectic, the concept of the evolution of an idea through conflicts arising from its inherent contradictions, transformed two centuries of Western philosophy. Now renowned cultural critic Fredric Jameson presents a comprehensive study of a misrepresented yet vital strain in Western philosophy.
In the twentieth century, both Hegelian and Marxist stagings of the dialectic – as metaphysical system or method for materialist historical analysis – have been discredited. Jameson’s lucid new synthesis of thought revitalizes dialectical thinking for the twenty-first century through rigorous, erudite examination.
On the way, he offers virtuoso readings of major thinkers of modern and contemporary philosophy, including Derrida, Deleuze, Lacan, Sartre and Ricoeur.
Taking on the myriad questions that have arisen in the history of this philosophical tradition, Jameson brings theoretical scrutiny to illuminate the labyrinthine interconnections between theories of time, narrative, history, self.
Valences of the Dialectic charts a movement toward mapping a "spatial" dialectic, culminating in a magisterial analysis of commodification and globalization. Referencing the work of John Gray and Slavoj Zizek, amongst others, these remarkable meditations contextualise the debate for our times.
ISBN 978-1-85984-877-7 /£29.99/ $49.95/ Hardback / 640 pages
For more information visit:
http://www.versobooks.com/books/ghij/ij-titles/jameson_f_valences.shtml
Fredric Jameson, a leading voice on the subject of postmodernism, assembles his most powerful writings on the culture of late capitalism in this essential volume. Classic insights on pastiche, nostalgia, and architecture stand alongside essays on the status of history, theory, Marxism, and the subject in an age propelled by finance capital and endless spectacle. Surveying the debates that blazed up around his earlier essays, Jameson responds to critics and maps out the theoretical positions of postmodernism’s prominent friends and foes.
Fredric Jameson is the Distinguished Professor of Comparative Literature at Duke University. He is the author of many books, including Postmodernism, or, the Cultural Logic of Late Capitalism, A Singular Modernity, The Modernist Papers, Archaeologies of the Future, and The Ideologies of Theory.
ALSO OUT NOW:
THE CULTURAL TURN: SELECTED WRITINGS ON THE POSTMODERN
FREDRIC JAMESON
Published 15 June 2009
Fredric Jameson, a leading voice on the subject of postmodernism, assembles his most powerful writings on the culture of late capitalism in this essential volume. Classic insights on pastiche, nostalgia, and architecture stand alongside essays on the status of history, theory, Marxism, and the subject in an age propelled by finance capital and endless spectacle. Surveying the debates that blazed up around his earlier essays, Jameson responds to critics and maps out the theoretical positions of postmodernism’s prominent friends and foes.
ISBN 978-1-84467-349-0/ £6.99 / $12.95 / Paperback / 206 pages
For more information visit:
http://www.versobooks.com/books/ghij/ij-titles/jameson_f_cultural_turn_RT4.shtml
THE IDEOLOGIES OF THEORY
FREDRIC JAMESON
Published 13 April 2009
A comprehensive collection of essays by one of the world’s most distinguished cultural critics, awarded the Holberg International Memorial Prize in 2008 for his outstanding contributions to the understanding of the relation between social formations and cultural forms.
The Ideologies of Theory brings together, for the first time in a single volume, a number of Fredric Jameson’s most important theoretical essays, across four decades of Jameson’s long career as a critic.
Occupying a vibrant space between critical theory and the Marxist intellectual tradition, Jameson’s work examines the interaction between literature and the disciplines of psychoanalysis, philosophy and cultural theory. Jameson shows how all of these disciplines are irrevocably intertwined with their ideological context.
The essays in this volume constitute a rigorous and passionate argument for the necessity of theory as an important component of cultural criticism, providing a powerful critique of empiricist and idealist philosophical traditions.
ISBN 978-1-84467-277-6/ £24.99 / $44.95/ Paperback / 696 pages
ISBN 978-184467-276-9 / £70.00 / $120.00 / Hardback / 696 pages
For more information visit:
http://www.versobooks.com/books/ghij/ij-titles/jameson_f_ideologies_of_theory.shtml
Visit Verso’s new blog for information on our upcoming events, new reviews and publications and special offers. http://versouk.wordpress.com/
And get updates on Twitter too! http://twitter.com/VersoBooksUK
out now: Kritische Justiz Schwerpunkt: Geschlechterverhältnisse
Die Kritische Justiz analysiert das Recht und seine praktische Anwendung vor seinem
gesellschaftlichen Hintergrund und durchbricht die übliche, von ihrem ökonomischen
und politischen Kontext losgelöste Behandlung von Rechtsfragen.
Die Kritische Justiz veröffentlicht Aufsätze, Berichte, Kommentare und Dokumentationen
zu allen wichtigen juristischen Gebieten und druckt für soziale Auseinandersetzungen
bedeutsame Entscheidungen ab.
Inhalt – Schwerpunkt Geschlechterverhältnisse
Sonja Buckel, Tanja Hitzel-Cassanges, Eva Kocher: Einleitung in den Schwerpunkt
Sonja Buckel, Julia König: Körperwünsche im Recht – Zur Vermittlung von Rechtstheorie
und Psychoanalyse
Nora Markard: Intersektionalität am Beispiel des Migrationsrechts
Vanessa E. Munro: Über Rechte und Rhetorik: Diskurse um Erniedrigung und Ausbeutung
im Kontext von Sexhandel
Eva Kocher: „Geschlecht“ im Anti-Diskriminierungsrecht
José Matthias Birrer, Jana Gawlas, Kaya Klein, Max Pichl, Cara Röhner:
California, the same-sex state?
Infos etc. unter: http://www.kj-online.de/
Prokla Archiv jetzt online und offen für alle!
Prokla archive on the internet: free access!
For all German-reading folk: Prokla (Probleme des Klassenkampfes/problems of class struggle), one of the leading and long standing unorthodox Marxist journals in Germany, is now available from the internet. The older issues from 1971 to 2006 are even freely accessible.
Of course Prokla as all left journals is dependent on subscriptions.
Check out: www.prokla.de
Erste Ausgabe HAMMELSPRUNG: "Politik und Internet - Strohfeuer oder Dauerbrenner".
Erste Ausgabe des HAMMELSPRUNG. Das Thema ist "Politik und Internet - Strohfeuer oder Dauerbrenner".
Unter anderem mit Christoph Bieber, Otto Fricke, Karl-Rudolf Korte, Philipp
Mißfelder, Franz Münterfering, Hajo Schumacher und Kajo Wasserhövel.
Die erste Ausgabe steht kostenlos zum Download bereit unter:
http://www.nrwschool.de/xd/public/content/index.html?sid=hammelsprung
Behemoth: a Jounal on Civilasation: Current Issue out now!
Behemoth. A Journal on Civilisation. Vol. 2, No. 3
Contested Orders
Rebecca Pates (Ed.)
Contents:
Rebecca Pates - Editorial
Ian Hacking - The Abolition of Man
Pat O'Malley - “Uncertainty makes us free”. Liberalism, risk and individual security (Abstract),
Christian Schmidt - The Risk of Autonomy. The ideal of self-legislation beyond the fear of civil war and its institutional containment
Samuel Salzborn - The Concept of Ethnic Minorities. International Law and the German-Austrian Response
Reviews (u.a. mit Reviews von Patricia Deuser/Anne Dölemeyer/Matthias Rodatz; Stefan Kausch; Katharina Rothe)
Infos und downloads unter: http://www.behemoth-journal.de/current-issue/
Assistant Professor of International Relations; Amsterdam
Assistant Professor of International Relations
1.0 FTE (38 hours per week)
vacancy number 09-2106
The Department offers a position as Assistant Professor of International
Relations, in the field of foreign policies and transnational relations
of the members of the European Union and the external relations of the
European Union itself, especially in the field of development aid,
international trade and human rights.
Tasks
* Lecture in the field of international relations at the graduate
and undergraduate level
* Research in the field of foreign policy studies
* Acquisition of external funding for research projects
* Contribute to the organization of the curriculum
Requirements
* Completed PhD thesis, preferably in the field of political science
* Publications in international peer-reviewed journals and/or in
books published by internationally recognized presses in (some of
the) the issue areas mentioned
* Publications in the field of foreign policy studies
* Broad knowledge in the field of general political science
* Ability to teach and motivate students at both basic and advanced
levels
* Proven experience in teaching in English is crucial, preferably
candidates have adequate active knowledge of Dutch to be able
to lecture in Dutch also; they must at least be willing to acquire
such knowledge within a relatively short period
* Have the Dutch ‘Basic Teaching Qualification' certificate
(/Basiskwalificatie Onderwijs/, BKO) or be willing to acquire it
Further information
More information can be obtained from the Chair of the selection
committee, Prof. Dr Meindert Fennema, M.fennema@uva.nl.
Appointment
The gross monthly salary depends on qualifications and experience and
will range from €3195 to €4970. The initial appointment will be for two
years, and will become tenured upon good research and teaching performance.
Job application
Applications should comprise a motivation letter, a full CV including
courses taught and developed, and a list of publications. These should
be sent before 31 January 2010 to Ms Leila
Abouyaala (l.abouyaala@uva.nl, +31.20.525 8838 / 2169), Manager of the
Department of Political Science, University of Amsterdam,
Oudezijdsachterburgwal 237, 1012 DL Amsterdam, The Netherlands.
See also
http://www.uva.nl/vacatures/vacatures.cfm/47633B4E-1321-B0BE-A4AFDAC8841D6D58
International Leo Baeck Fellowship Program, Deadline: 2010-02-01
International Leo Baeck Fellowship Program
Fellowship Deadline: 2010-02-01
The Leo Baeck Fellowship Programme is an international fellowship programme for doctoral students pursuing research within the field of German-Jewish history, irrespective of the candidate's nationality and the country in which the current university or research institute is based. The fellowship comprises financial funding (min. 1150 Euro /month), in addition, travel grants are available. Moreover, the programme offers its fellows two workshops in co-operation with the Leo Baeck Institute in London per year. The funding is tenable for a maximum of three years (doctoral students enrolled at German universities) or one year (doctoral students pursuing their studies abroad).
The next deadline of application is February 1, 2010. Application forms can be downloaded from our homepage under www.studienstiftung.de/leo-baeck.html?&L=1
Dr. Roland Hain
Studienstiftung des deutschen Volkes
Leo Baeck Fellowship Programm
Ahrstraße 41
53175 Bonn
Germany
Telefon +49 228 820 96-338
Telefax +49 228 820 96-303
Email: leobaeck@studienstiftung.de
Visit the website at http://www.studienstiftung.de/leo-baeck.html?&L=1