EnWi-Newsletter Dezember 2009

Die Kunst der Weitermachens? Oder die Kunst von Verweigerung? - Kritisches Engagement zwischen Abtauchen und Alternativen

„Das Gute an schlechten Zeiten, Pferde satteln, weiter reiten.“ So singen Kettcar in einem ihrer Songs. Wenn ich den Blick nach Draußen werfe, erscheint mir diese Strategie des Nichtverweilens in einem Trüben Tag wie diesem nicht gerade fremd zu sein. Nach dem Motto: „Rausgehen? Bei dem Wetter!“ Draußen warten vielleicht (Schweine)Grippeviren und andere gesellschaftliche Missstände auf Einen. Das muss nun wirklich nicht sein. Und diese Missstände möchte man vielleicht nicht immer, nicht jeden Tag um sich haben – geschweige denn sich mit ihnen Stunde um Stunde zu beschäftigen. Also: Was tun?

[... Fortsetzung nach dem Inhaltsverzeichnis]

EnWi e.V.
[... Fortsetzung] Die Kunst der Weitermachens? Oder die Kunst von Verweigerung?
zum Jahresende...
Workshop Ordnung.Macht.Extremismus fand am 20./21.11. statt
Leipzig
Studierendenproteste: Infos unter http://unile.blogsport.de
Tag des Stipendiums am 9.12. im GWZ
GlobaLE 2009 ist gestartet: Dates und Facts für den Dezember
Rest der Welt
Kampagne: 125 Jahre Berliner Afrikakonferenz
Studierendenproteste: Eröffnung der Kritischen Solidarischen Universität Wien - Unterstützung erwünscht
Studierendenproteste: Aufruf zum internationalen Aktionstag 5.12.2009
CfP This Way Down: Discourses of Decline and Degeneration in Germany and Beyond - 05.03.2010, Columbia University, New York
PaperBite | Portal für kritischen Journalismus
CfP: "Entwicklungstheorien Reloaded", 15.17.7.2010 in Hamburg (Deadline 20.12.)
World Diversity Leadership Summit, Vienna, 11.03.2010
Tagung: Veränderte Subjekte - Subjekte der Veränderung. Berlin, 4.-5.12.09
Infomail von Prof. Judith Bulter zu Kürzungen an der Univ. Berkeleyf, CA: Petition als Protest
Neuerscheinungen
"outside the box" - Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik #1
Peter D. Thomas: The Gramscian Moment. Philosophy, Hegemony and Marxism
New free online magazine: Radical Politics Today
Gideon Botsch / Christoph Kopke: Die NPD und ihr Milieu.
Publikation der DGB Jugend zum Thema "Studentische Hilfskräfte und ihre Rechte"
Neuerscheinungen zum Thema Geschlechterverhältnisse: Aniva Online-Magazin empfiehlt!
Kritikos V.6, September-October-November-2009
Dritter Teil der BdWi-und-Studies-Online-Textreihe: Thema "Elite"
NEUERSCHEINUNG IN DER AKG-REIHE: GLOBALISIERUNG. MACHT. HEGEMONIE
BdWi-Studienheft Nr. 6: Menschenrecht auf Bildung
Stellenausschreibungen
Post-Doc-Stelle University of Westminster , Deadline 11.12.2009
10 Forschungsstipendiaten in der Geisteskultur und in den Sozialwissenschaften, Jerusalem

[... Fortsetzung] Die Kunst der Weitermachens? Oder die Kunst von Verweigerung?

[...]

Wir könnten uns auch Wünschen, uns einfach die berühmte Decke über den Kopf zu ziehen. Abtauchen als Widerstand gegen das Wetter – und vielleicht wider mehr: Gegen die Verwertungsanforderungen da draußen (heute schon lebenslang gelernt?). Gegen die Disziplinarstrategien einer Gesellschaft mit besonderen Normalitätsstandards (heute schon brav gewesen und ordentlich?). Oder gegen den rassistischen Alltag hier wie dort (heute schon über die rassistische Berichterstattung in deiner Lokalzeitung verzweifelt?). Sich diesem ganzen im Großen wie Kleinen zu verweigern – manchmal tut es einfach gut (finde ich). Allerdings vergeht davon nicht das Problem bzw. die vielen Probleme; noch ist für – auch andere – Betroffene ein Solidar- und/oder As.soziationseffekt erzielt. Also doch, letztendlich: Am Montag wieder die losziehen und - z. B. Kritik üben, Aufregen, Schreien, Diskutieren, Problematisieren, Fragen stellen, Antworten überlegen, Projekte durchführen, Anträge schreiben, etc. pp. „Atme ein, atme aus, du hast immer die Wahl.“ (Kettcar – again ;-)

Und doch: Welche Mißstände es wieder alles zu kritisieren gäbe, der Blick in der BRD-Gesellschaft, wie auch in andere national konstruierte Räume lassen ab und zu verzweifelnde Gedanken überhand nehmen. Ein Beispiel: In der Schweiz gewinnen (neo-)rassistische Positionen über ein Bürger_innenentscheid zum Minarettbau eine hegemoniale Position – zumindest temporär. Das ist sehr bedenklich, finde ich. Trotzdem wäre mir der von einigen verkündete Ruf nach Abschaffung von Bürger_innenentscheiden zu kurz geraten, zu wenig vollmundig im Hinblick auf die Stimmen des Demokratischen. Nur weil Menschen – wahrscheinlich sogar die Mehrheitsgesellschaft – voller Ressentiments, antidemokratischen, rassistischen und/oder anderen kritisierungswürdigen Einstellungen ist, möchte ich nicht das Demokratische einschränken. Nicht die Menschen sollten ausgeschlossen werden von demokratischen Entscheidungsstrukturen, so meine Meinung, sondern die Einstellungen kritisiert, verändert, ausgeschlossen werden. Das ist zwar vermutlich der langwierige Weg auf dem Sattel, aber auch der, der hoffentlich nachhaltiger zu Zielen führt, die auch morgen noch eine sinnvolle – weil emanzipativere Gestaltung von Gesellschaften erlauben. Auch wenn weder das eine, noch das andere einfach zu werden scheinen. Aber, welche Alternativen haben wir denn – gerade aus der Perspektive kritischer und engagierte Wissenschaft? Raus aus dem Elfenbeinturm? Sicher: aber nur unter den offenen und zu erstreitenden Bedingungen von mehr Demokratie, mehr Mitbestimmung, weniger Diskriminierung:„We want everything!“ (Santigold)

Und noch einmal was persönliches zum Abschluss: „Wenn das Weitermachen-Ich“ bei mir nicht mehr will, dann hilft mir oft das Musik-Hören zum besinnen und beim ab- und ausschalten. Z.B. „On with the freaks von „Notwist“ - ein Song, der einen einfach davon trägt und gute, schöne, tanzbare und fröhliche Räume und Zeiten. Nach dem hören dieses Song glaube ich dann auch wieder an Sonne, Sand und solidarischer Verhältnisse – Winters wie Sommers.

Eine gute Winter und Weihnachtzeit, sowie ein gutes Rüberkommen in 2010 wünscht – auch im Namen von EnWi e.V. – Stefan Kausch

zum Jahresende...

Wie immer zum Jahresende häufen sich die Spendenaufrufe. Wir möchten in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass auch EnWi e.V. ein gemeinnütziger Verein ist und Spenden somit steuerlich absetzbar sind. EnWi und die angegliederten AGs arbeiten rein ehrenamtlich - wer die Arbeit des Vereins kennt, kann sich davon überzeugen, dass hier mit höchstem persönlichem Einsatz aus sehr begrenzten Mitteln beachtliche Projekte werden. Damit wir weiter Möglichkeits- und alternative Diskussionsräume gestalten können, freuen wir uns über Unterstützung. In nächster Zeit ist ein Relaunch der Homepage www.engagiertewissenschaft.de geplant. Laufende Kosten entstehen außerdem für die Mitnutzung eines Büroraums, Kontoführungsgebühren, Druck- und Portokosten. Wer engagierte Wissenschaft fördern möchte, kann Fördermitglied werden (ab 10€/Jahr), eine Fördermitgliedschaft verschenken, spenden - oder mitarbeiten. Ein Mitgliedsantrag kann unter http://www.engagiertewissenschaft.de/content/view/68/84/ heruntergeladen werden.

Unsere Kontodaten:

  • Kontoinhaber: Engagierte Wissenschaft e.V:
  • Kontonummer: 3470200
  • Bankleitzahl: 86020500 (Bank für Sozialwirtschaft Leipzig)

Workshop Ordnung.Macht.Extremismus fand am 20./21.11. statt

Das Forum für kritische Rechtsextremismusforschung hat in Zusammenarbeit mit dem Profilbildenden Forschungsbereich "Riskante Ordnungen" vom 20.-21. November die Workshoptagung "Ordnung.Macht.Extremismus - Effekte und Alternativen des Extremismusbegriffs" in Leipzig durchgeführt. Die Tagung wurde durch die Thyssen-Stiftung gefördert. Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis diskutierten intensiv und in angenehmer Atmosphäre über das Extremismuskonzept und alternative Forschungs- und Problematisierungsstrategien. In Kürze erscheint ein Tagungsbericht. Eine Publikation (2010) und ein angemessener Praxistransfer sind in Arbeit. Wer an der weiteren Diskussion zum Thema interessiert ist, kann sich an workshop (at) ordnungmachtextremismus (punkt) de wenden. Weitere Informationen zum Workshop sind auf der Homepage www.ordnungmachtextremismus.de zu finden.

Studierendenproteste: Infos unter http://unile.blogsport.de

Über die Studierendenproteste, die diesen Herbst auch in Leipzig in eine neue Phase gegangen sind - mitsamt einer Rektoratsbesetzung und einer Großdemonstration anlässlich der Hochschulrektorenkonferenz - kann man sich unter http://unile.blogsport.de informieren. Bundesweite Informationen unter http://www.unsereunis.de

Tag des Stipendiums am 9.12. im GWZ

Das Leipziger Stipendiatennetzwerk veranstaltet am 9.12. den 10. "Tag des Stipendiums"

Beim „Tag des Stipendiums“ am 9. Dezember 2009 informieren Stipendiaten/innen aller großen Stiftungen über ihren Weg in die Studienförderung. Sie vermitteln persönliche Erfahrungen und praktische Tipps für die Bewerbung.

10:00 – 15:00 Uhr 10. „Tag des Stipendiums“ (Geisteswissenschaftlichen Zentrums GWZ, Beethovenstr. 15, Foyer)

Beim zehnten „Tag des Stipendiums“ für Schüler, Studierende und alle Interessierten geben Leipziger Stipendiaten erneut Auskunft über alles Wissenswerte rund um das Stipendium. Was muss ich als Voraussetzung überhaupt mitbringen? Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab und was kommt besonders gut an? Welche Möglichkeiten und Vorteile bietet ein Stipendium jenseits der materiellen Unterstützung? Teilweise lassen sich diese Fragen aus Ratgebern oder im Internet beantworten. Beim „Tag des Stipendiums“ zählt das persönliche Gespräch. Auf direktem Weg werden so persönliche Eindrücke von den einzelnen Stiftungen, Erfahrungen und praktische Tipps für die Bewerbung weitergegeben. Ziel der Vorstellungsstraße ist es, möglichst viele Studierende für eine Bewerbung zu motivieren, denn die Chancen in einer der Stiftungen aufgenommen zu werden, sind so gut wie nie.

GlobaLE 2009 ist gestartet: Dates und Facts für den Dezember

Hier der Hinweis auf die globalisierungskritische Film- und Veranstaltungsreihe in Leipzig. Die globaLE ist gestartet. Weitere Termine/Dates:

02. Dezember 20:00 Uhr Schauburg, Let's Make Money

04. Dezember 20:00 Uhr Kunst und Bauschlosserei, Live safely in europe

07. Dezember 20:00 Uhr UT Connewitz, Überraschung

09. Dezember 20:00 Uhr Cineding, Uranium - is it a country?

11. Dezember 20:00 Uhr Hinz und Kunz, Die Maßnahme

Hier mehr: http://globale-leipzig.de/

Kampagne: 125 Jahre Berliner Afrikakonferenz

Derzeit läuft die Kampagne zu 125 Jahren Berliner Afrikakonferenz. Auf der Homepage http://www.berliner-afrika-konferenz.de kann nicht nur der im folgenden dokumentierte Kampagnenaufruf unterzeichnet werden, sondern es finden sich auch Informationen und Hinweise zu Veranstaltungen im Rahmen der Kampagne.

Kampagnenaufruf des Bündnisses

125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz
erinnern - aufarbeiten - wiedergutmachen

Vor 125 Jahren, im Winter 1884/85, empfing Reichskanzler Bismarck die Vertreter der damaligen Weltmächte zur Afrika- oder Kongo-Konferenz in Berlin. Im Namen von Fortschritt und Humanität und vor dem Hintergrund der europäischen Rassenideologie einigten sich die Vertreter von zwölf europäischen Staaten sowie des Osmanischen Reichs und der USA über die weitere koloniale Aufteilung und Ausbeutung des afrikanischen Kontinents. Im Palais des Reichskanzlers wurde das riesige “Kongobecken” dem belgischen König Leopold II übereignet. Dessen brutales Regime kostete mehr als zehn Millionen Menschen das Leben. Mit der Berliner Konferenz trat auch das Deutsche Reich dem Kreis der Kolonialmächte bei. Prügelstrafe, Menschen- und Ressourcenraub, Zwangsarbeit, Folter, Vergewaltigungen, Konzentrationslager und Völkermord kennzeichneten die folgende dreißigjährige Herrschaft der Deutschen in den Gebieten des heutigen Namibia, Togo, Kamerun, Tansania, Burundi und Ruanda. Allein während der blutigen Niederschlagung von Widerstandsbewegungen wurden mindestens 400.000 Menschen getötet.

Dennoch wird hierzulande die Geschichte des deutschen und des europäischen Kolonialismus kaum thematisiert. Erst nostalgisch glorifiziert, dann verdrängt und ignoriert, gilt die deutsche Kolonialgeschichte bis heute als harmlos, nicht relevant und abgeschlossen. Weder von Bildungseinrichtungen, politischen Parteien oder in den Medien, noch durch systematische Forschung wird sie angemessen aufgearbeitet. Kaum ein Mahnmal oder Ort im öffentlichen Raum erinnert an ihre zahllosen Opfer. Der Internationale Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und an seine Abschaffung am 23. August findet keine Resonanz in Deutschland. Stattdessen werden noch immer deutsche Kolonialverbrecher mit Straßen, Plätzen und Alleen geehrt. Unkommentiert und ohne Problembewusstsein zeigen deutsche Museen Raubgut und Beutekunst aus den ehemaligen Kolonien. Bis heute lagern zu rassistischen Forschungszwecken entwendete Überreste afrikanischer Menschen in Magazinen und Depots deutscher Museen. 125 Jahre nach der Berliner Afrika-Konferenz steht eine umfassende und kritische Aufarbeitung des Kolonialismus noch immer aus.

Denn weder hier noch in den ehemals kolonisierten Staaten ist das koloniale Erbe überwunden. Aktuelle soziale und politische Konflikte in den ehemaligen Kolonien hängen mit der gewaltsamen Errichtung kolonialer Denk- und Gesellschaftsstrukturen durch die weißen Besatzer zusammen. Bis heute verschärfen europäische Waffenlieferungen diese Konflikte. Vor allem gehen die globalen wirtschaftlichen und politischen Dominanzstrukturen auf die Zeit des Kolonialismus zurück. Die europäische Entwicklungspolitik hat dieses Ungleichgewicht eher verstärkt als überwunden. Mit Wirtschaftsabkommen wie den geplanten Economic Partnership Agreements (EPAs) zerstört Europa Afrikas Märkte. Andererseits bereichert sich Europa durch die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen des afrikanischen Kontinents. Gleichzeitig sterben hunderte von afrikanischen Menschen an den Grenzen der “Festung Europa”, sitzen Flüchtlinge grundlos in Haft, um schließlich abgeschoben zu werden. Rassismus findet in Form von physischer und psychischer Gewalt sowie von staatlich-rechtlicher Diskriminierung Schwarzer Menschen und von People of Color statt. Er hat seine historischen Wurzeln im Rassismus der Kolonialzeit. Der Kolonialismus ist nicht vergangen, er prägt noch immer unsere Gegenwart.

Anlässlich des 125. Jahrestags der Berliner Afrika-Konferenz fordern wir einen grundlegenden Wandel im Umgang mit Deutschlands kolonialer Vergangenheit!

Wir fordern:

erinnern

  • Mahnmale und die offizielle Begehung des Internationalen Tags zur Erinnerung an den Sklavenhandel und an seine Abschaffung am 23. August
  • informative kritische Gedenktafeln im öffentlichen Raum
  • Umbenennung von Straßennamen, die Kolonialisten ehren oder rassistische Begriffe enthalten, nach Persönlichkeiten des antikolonialen Widerstandskampfes

aufarbeiten

  • kritische Beschäftigung mit Kolonialismus und Rassismus in Schulen, Universitäten sowie in anderen öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen
  • Förderung von antikolonialen und antirassistischen kulturellen und politischen Projekten
  • kooperative Forschungsprojekte mit Bildungseinrichtungen ehemaliger deutscher Kolonien
  • Bundesstiftung zum Gedenken und zur gemeinsamen kritischen Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit
  • konkrete Schritte zur Beseitigung struktureller Ausschlüsse von Schwarzen Menschen und People of Color aus akademischen und politischen Institutionen sowie anderen gesellschaftlichen Bereichen
  • Beseitigung rassistischer Gesetzgebungen und Ämterpraxis in Deutschland sowie entsprechende Änderungen der menschenrechtsverletzenden Migrationspolitik

wiedergutmachen

  • Anerkennung des deutschen und europäischen Kolonialismus als Verbrechen gegen die Menschlichkeit
  • Übernahme der historischen Verantwortung für dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit
  • ideelle und materielle Entschädigung für die ehemaligen deutschen und europäischen Kolonien (Gelder der Entwicklungszusammenarbeit sind keine Reparationen!)

Studierendenproteste: Eröffnung der Kritischen Solidarischen Universität Wien - Unterstützung erwünscht

Unterstützungerklärung für die Eröffnung der Kritischen Solidarischen Universität Wien: (zu senden an: Antwort bitte an andreas.exner (Ätt) chello.at)

Ich unterstütze die Kritische und Solidarische Universität (KriSU) und ihr Nutzungskonzept für die leerstehenden Räume und erkläre mich mit der Eröffnung der KriSU solidarisch. NAME / LEBENSMITTELPUNKT, WOHNORT / FUNKTION / INSTITUTION oder FIRMA oder BERUF oder TÄTIGKEIT

Wir eröffnen diese Woche die "Kritische und Solidarische Universität - KriSU". Räumlichkeiten, die seit mehreren Jahren leer stehen und für die seitens der Eigentümer_innen kein Nutzungsplan besteht, werden von uns - einer Reihe von in den Uniprotesten engagierten Universitätsangehörigen, Angestellten aus verschiedenen Branchen, Studierenden u.a. - mit Eröffnung der KriSU in Nutzung genommen. Die Eröffnung der Universität ist von absoluter Dringlichkeit. Wir bitten Sie/Dich, die Eröffnung der KriSU zu unterstützen. Bitte einfach per Mail oder Rückruf eine - hoffentlich positive - Rückmeldung geben. Wir werden alle Solidaritätserklärungen en bloc zum Zeitpunkt der Eröffnung der KriSU in einer Presseaussendung der Öffentlichkeit übermitteln. Nach der Eröffnung wird ein Online-Formular bereitgestellt, in der die Solidaritätserklärung persönlich eingetragen werden kann. Für eine sehr rasche Antwort wären wir sehr dankbar.

Petitionstext "Solidarität mit KriSU"

Die soziale, ökologische und wirtschaftliche Krise der gegenwärtigen Gesellschaft macht "business as usual" zu einer Drohung. Arbeitslosigkeit und Armut werden zunehmen, der Klimawandel ist kaum mehr zu bremsen, die Wachstumswirtschaft stößt an ihre Grenzen. Die Universität hat diese Entwicklungen unterstützt und mitzuverantworten. Sie hat versagt als Organ der kritischen Reflexion - weil sie von einer Gesellschaft finanziert und getragen wird, die von Reflexion eigentlich nichts wissen will. Sie interpretierte mit Betriebsamkeit das Weltgeschehen, während der Neoliberalismus die Welt dem Marktdogma gemäß verändert und in eine beispiellose Krise geführt hat.

Es muss ihr eine andere universitäre Praxis entgegen gestellt werden, die sich nicht an Konkurrenzfähigkeit, selbstzweckhaftem Wirtschaftswachstum und der Konditionierung für den Arbeitsmarkt orientiert. Eine Praxis, bei der es nicht um impact points, akademische Karrieren und Drittmittelacquirierung geht. Die Kritische und Solidarische Universität hat zum Ziel, Freiräume zu schaffen, um die Einbettung der Universität in kapitalistische Verwertungsprozesse zu analysieren, gesellschaftliche Hierarchien zu hinterfragen und Grundlagen einer Solidarischen Ökonomie zu legen - einer Solidarischen Ökonomie, welche die immens gestiegenen Reichtumspotenziale unserer globalen Gesellschaft auch wirklich zu Reichtum für alle macht und nicht auf der Verarmung und dem Elend der Massen aufbaut; einer Solidarischen Ökonomie, die auf der grundsätzlich gemeinschaftlichen Natur unserer Lebensgrundlagen beruht und sie auch als gemeinschaftliche Güter pflegt und vermehrt.

Eine Kritische und Solidarische Universität kann in der bestehenden Universität nicht Fuß fassen. Sie braucht autonome Räume, um Kritik zu üben und neue Formen von Wissen zu generieren. Sie braucht autonome Räume, um Studierenden Kreativität und zwangloses Experiment zu ermöglichen. Sie braucht autonome Räume, um alle Interessierten zu Studierenden zu machen. Sie braucht autonome Räume, um unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen Arbeiter_innen, Angestellte, Hausmänner und -frauen, kritische Lehrende, Kinder, Künstler_innen, Studierende, Forscher_innen, Migrant_innen usw. zusammenzuführen und daraus zu lernen. Sie braucht autonome Räume, um in die bestehende Universität hineinwirken zu können. Sie braucht autonome Räume, um eine Solidarische Ökonomie, die auf Selbstverwaltung, Demokratie, Gemeinwesenorienterung und Kooperation beruht, auszubauen und zu stärken. Sie braucht autonome Räume, um eine Perspektive für Studierende und Nicht-Studierende zu entwickeln, die den Zwang zur Arbeit im Dienste von Wirtschaftswachstum, Konkurrenz und Vermarktung lockert. Sie braucht autonome Räume für eine Solidarische Ökonomie der Bildung.

Eine Kritische und Solidarische Universität ist ein langfristiges Projekt der Veränderung von Universität und Gesellschaft. Jetzt sofort muss sie angesichts der drängenden gesellschaftlichen Probleme beginnen. Die Kritische und Solidarische Universität revitalisiert Räume, die seit mehreren Jahren leerstehen und für die kein Nutzungsplan besteht. Hier und heute tut sie einen ersten Schritt aus der Krise.

Ihr Konzept hat 5 Säulen:

1. Lebendige Verbindung und universitas von Forschung, Lehre und Praxis
2. Selbstverwaltung, Feminismus, Antirassismus und Engagement gegen Antisemitismus
3. nicht-kommerzieller Charakter
4. Unabhängigkeit vom Staat
5. Bildung für Solidarische Ökonomie und Aufbau einer Solidarischen Ökonomie der Bildung durch Erforschung, Vermittlung und Entwicklung selbstverwalteter, gemeinwesenorientierter und kooperativer Produktionsweisen.

mehr demnächst unter: http://krisu.blogsport.de

Studierendenproteste: Aufruf zum internationalen Aktionstag 5.12.2009

Weltweite Aktionen – Großdemonstration in Wien

Weltweit kämpfen Menschen gegen ein sich ständig verschlechterndes Bildungssystem. Ausgehend von Österreich und Deutschland hat sich seit 23. Oktober ein Flächenbrand an Universitätsbesetzungen, Demonstrationen, Streiks, Generalversammlungen und weiteren Aktionen entzündet. Trotzdem erhält diese internationale Bewegung noch nicht die ihr zustehende Aufmerksamkeit bei Medien und Politik. Dem wollen wir Abhilfe schaffen!

Kommenden Samstag, den 5. Dezember 2009 soll der nächste internationale Aktionstag stattfinden. In Wien ist eine Großdemonstration geplant, zu der diesmal Studierende aus ganz Österreich anreisen werden. Auch in den übrigen Unistädten Österreichs werden wir wieder mit kleineren kreativen Aktionen auf uns aufmerksam machen!

Dieser Aufruf geht uns an alle! Studierende, Schüler_innen, Lehrende, Forschende! Gemeinsam sind wir stark! Bildung ist keine Ware!

Jede und jeder kann zu unserem gemeinsamen Kampf beitragen! Öffentlichen Diskussionen, Demonstrationen, Straßentheater, Protestsongs, Streiks, Besetzung von öffentlichen Gebäuden, Informationskampagnen, Leserbriefen, Flash-mobs, Fensterfahnen, Sit-ins…

Wie wäre es, wenn wir einen gemeinsamen Flash-Mob veranstalten würden, zur gleichen Zeit, die gleiche Aktion, in allen Ländern? So eine gemeinsame Aktion könnte wir über Skype oder Facebook koordinieren und die Ideen und Kontakte dazu über die internationale Mailingliste verbreiten: international_students_movement@lists.riseup.net

Die Videos und Fotos von den Aktionen möchten wir allen zugänglich machen. Videos bitte auf Youtube stelle und den Link und sonstige Beiträge an die folgende Mailadresse senden: international_students_movement@lists.riseup.net

Wir freuen uns auf eine starke internationale Kampagne!

http://unsereuni.at/ Österreich
http://unsereunis.de/ Deutschland
http://www.unsereuni.ch/ Schweiz
http://emancipating-education-for-all.org/ International
http://occupyca.wordpress.com/ Kalifornien
http://www.free-education.org.uk/ UK
http://www.frontdeluttepourleducation.fr/ Frankreich
http://www.uniriot.org/uniriotII/ Italien
http://www.slobodnifilozofski.com/ Kroatien

CfP This Way Down: Discourses of Decline and Degeneration in Germany and Beyond - 05.03.2010, Columbia University, New York

Ninth annual Columbia University German graduate student conference

Keynote Speaker: Prof. Jennifer Kapczynski (Washington University)

Narratives of decline and degeneration have long pervaded political, cultural, and aesthetic discourses in the West. Alongside utopian fantasies of technological progress, the gradual perfection of mankind, and teleological philosophies of history, modernity in particular has frequently inspired conceptualizations of art, culture, and the human being, articulated in terms of contamination, regression, and decay. Such accounts are typically coupled with nostalgic romanticizations of the past that devalue the future, or regard it merely as a path to inevitable extinction, while perceiving in the present only that which has disappeared or been lost over the course of history. Yet, pessimistic pronouncements of cultural decline and the assumption that things are, for the most part, perpetually getting worse have also been understood as a productive and necessary precondition for theorizing and engaging with the present. In this way, the boundary between rigorous critique and cynicism is often unstable and difficult to distinguish.

This conference seeks to explore the rhetorical strategies and discursive elements constitutive of narratives of decline, focusing on issues related to the production and interpretation of art, race and ethnicity, gender, the family, new media, science and rationalization, the body, generational conflicts, politics, and the emergence of the modern metropolis, among others.

We invite papers from all disciplines approaching the subject from a variety of critical perspectives.

Topics may include but are not limited to:

  • Theories of Language and its Contamination
  • Decadence and the Arts in the Late Nineteenth Century
  • Kulturpessimismus and the Philosophy of Decline: Schopenhauer - Nietzsche - Adorno
  • The End of Ancestral Lines: Representations of the Family in Realism and Naturalism
  • Effeminization, Changing Gender Relations, and the Decline of Masculinity
  • Insanity, Criminality, and the Healthy/Sick Binary in Aesthetic Discourse
  • Eugenics and Disability
  • Poverty, Disease, and Decay in Urban Spaces
  • Max Nordau, Zionism, and Jewish Identity around 1900
  • Degeneration and the Third Reich
  • Intergenerational Conflicts
  • Nostalgia
  • New Media, Mass Culture, and the High Arts
  • Animals and Humans: Darwin, Evolution, and Discourse of Species

Please submit a 300 word abstract for a 15-20 minute paper by January 1st to <germangradconference@columbia.edu>. Proposals should include the title of the paper, presenter's name, institutional and departmental affiliation. See the conference website for updates and further information.

more information: http://www.columbia.edu/cu/german/decline

PaperBite | Portal für kritischen Journalismus

Seit einem knappen Jahr arbeitet die Paperbite-Redaktionscrew unter www.paperbite.de an der Entwicklung einer Webseite für kritischen Journalismus.

Publiziert werden Kurzzusammenfassungen qualitativ hochwertiger Artikel, interessanter Bücher, Videos und Radiosendungen. Ergänzend erscheinen eigene Beiträge.

Die Seite findet ihr unter: www.paperbite.de Ein ausführliches Konzept dazu unter: http://paperbite.de/ueberuns

Mitlerweile haben wir die Entwicklung der Webseite vorangetrieben und mit Inhalten eine vorläufige Gestalt gegeben. Ein Trägerverein ist in Gründung. Als nächsten Schritte möchten wir unsere Seite bekannter machen und um neue Gesichter erweitern. Wir suchen:

  • Redaktionsmitglieder, die sich an der Organisation des Projektes beteiligen
  • Autoren, die Beiträge bei uns veröffentlichen
  • Leute, die uns interessante Artikel und Links schicken
  • Finanzjongleure, die Fördermittel auf die Beine stellen

Außerdem planen wir öffentliche Themenabende, die durch Schwerpunkte auf unserer Seite begleitet werden, und eine fundierte Auseinandersetzung mit Aspekten und Techniken von Journalismus.

Wenn Ihr Euch also in der einen oder anderen Form beteiligen möchtet bzw. wenn Ihr uns einfach Mal kennenlernen wollt, schreibt uns an: paperbite@lavabit.com

CfP: "Entwicklungstheorien Reloaded", 15.17.7.2010 in Hamburg (Deadline 20.12.)

Call for Papers zur Tagung "Entwicklungstheorien Reloaded" der DVPW vom 15.-17.7 2010 in Hamburg:

Abstracts von ca. 1 Seite können bis zum 20.12.2009 bei Cord Jacobeit (cord.jacobeit@uni-hamburg.de) oder Aram Ziai (Aram.Ziai@univie.ac.at) eingereicht werden.

Ziel der Tagung ist es einerseits, eine Bestandsaufnahme und Bilanz der etablierten Ansätze der Entwicklungstheorie vorzunehmen und das Verhältnis von Theorie und Praxis zu beleuchten. Andererseits soll es darum gehen, neuere Ansätze in der entwicklungstheoretischen Diskussion einzubeziehen und den Dialog zwischen den Disziplinen und den positivistischen und post-positivistischen Zugängen zu fördern.

Im Zeichen ökologisch „endlicher“ Entwicklung, unter den Vorgaben einer immer dichteren Globalisierung und unter dem gegenwärtigen Eindruck einer globalen Finanz- und Wirtschaftskrise verändern sich die Rahmenbedingungen für Entwicklungspolitik. Gleichermaßen stellen sich Fragen nach Voraussetzungen, Möglichkeitsbedingungen und Einflüssen für die Entwicklungstheorie. Schon seit der „Krise der Entwicklungstheorie“ in den 1980er Jahren gibt es hierzu eine lebhafte Debatte. In den letzten Jahren hat sich zudem die fundamentale Kritik an Entwicklungstheorie und –politik neu artikuliert. Die Jahrestagung der Sektion Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik unternimmt den Versuch, die Theoriedebatten aufzuarbeiten und - wo es sinnvoll erscheint - sie miteinander zu verknüpfen sowie mit empirischen Befunden zu konfrontieren.

Im Hinblick auf die disziplinäre Historie erscheint es angebracht, zunächst eine Bilanz der großen Kontroverse zwischen Modernisierungs- und Dependenztheorien zu ziehen. Was bleibt davon noch heute relevant? Hat die Entwicklungstheorie die Grabenkämpfe zugunsten eines rationalen Konsenses überwunden oder gibt es auch heute noch theoriepolitische Konfliktlinien und gute Gründe, sich explizit auf einer ihrer Seiten zu positionieren? Auch die anschließenden Debatten um die „Sackgasse der Entwicklungstheorie“ (Booth) bzw. das „Ende der großen Theorien“ (Menzel) gilt es zu reflektieren. Zu fragen ist auch, was aus den theoretischen Forderungen nach einer „Theorie globaler Vergesellschaftung“ (Peripherie) und einer Verknüpfung von akteursorientierter Soziologie und Regulationstheorie (Booth), von Mikro- und Makroebene geworden ist – oder aus Menzels praktischen Forderungen nach einer globalen Sozialhilfe anstelle von Entwicklungspolitik.

Natürlich gilt es auch, sich aus theoretischer Perspektive mit den aktuellen Debatten der Entwicklungspolitik auseinanderzusetzen, v.a. mit der Frage, ob die Entwicklungspolitik eher den „Big Push“ (Sachs) oder eine Umorientierung zugunsten von „homegrown development“ und „piecemeal solutions“ (Easterly) braucht. Geht es bei der Auseinandersetzung zwischen Sachs und Easterly (u.a.) nur um die alte Frage „Staat oder Markt“? Wie ist sie im Hinblick auf die Geschichte der Entwicklungstheorie einzuordnen und welche theoretischen und praktischen Folgerungen ergeben sich daraus?

In der Theorieentwicklung der Ökonomie haben Ansätze der Neuen Institutionenökonomie als Erweiterung der klassischen Wachstumstheorie an Bedeutung gewonnen. In der Politikwissenschaft sind Forderungen nach einer Konstruktion bzw. Verbesserung der „Global-Governance-Architektur“ und die Idee, Entwicklungspolitik als „globale Strukturpolitik“ zu betreiben, nicht nur von praktischer Relevanz, sondern fließen auch in konzeptionelle Auseinandersetzungen ein. Zudem bestimmt die Debatte über Ziele, Art und Umsetzung der „good governance“ weiter die theoretische Reflexion wie die entwicklungspolitische Umsetzung.

Eine noch grundsätzlichere Infragestellung der Entwicklungstheorie und –politik haben im vergangenen Jahrzehnt – neben dem Wiedererstarken der neoliberalen Grundsatzkritik an der Praxis der Entwicklungspolitik – die Post-Development Ansätze und die zahlreichen von ihnen inspirierten Arbeiten vorgenommen, die sich diskursanalytisch oder poststrukturalistisch mit dem Gegenstandsbereich befasst haben. Während diese oftmals grundlegende Kategorien und Prinzipien der Theorie und Praxis von „Entwicklung“ aufgrund ihrer (so der Vorwurf) eurozentrischen und autoritären Implikationen angreifen und Ansätze einer „Theorie der Entwicklungstheorie“ bieten, fordern ihre KritikerInnen praktische Beiträge zur Überwindung des Elends auf der Welt ein. Wie sehen die im Post-Development propagierten „Alternativen zur Entwicklung“ auf konzeptioneller und auf praktischer Ebene aus? Interessante Versuche, die Theoriebildung zu dezentrieren, stellen ferner die Diskussionen um entangled modernities (Randeria), post-colonialism und varieties of capitalism in Ländern bzw. Regionen des Südens dar. Auch die Deutung der Differenzierungsprozesse im „Süden“ und des Aufstiegs der Schwellenländer (Ankerländer, regionale Führungsmächte, BRICs etc.) hat in den letzten Jahren zu intensiveren Debatten geführt.

Für die Tagung stellt die Reflexion über das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis einen wichtigen Baustein einer umfassenden Bestandsaufnahme der Entwicklungstheorie dar. Inwiefern erweitern und differenzieren Erfahrungen aus der entwicklungspolitischen Praxis die angesprochenen Begriffe, Konzepte und Ansätze? Themen, die hierfür Anhaltspunkte liefern, sind u. a. die derzeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehenden Millennium Development Goals, die Reform der Strukturanpassungsprogramme der Bretton-Woods-Institutionen und die Pro-Poor Growth-Ansätze. Auch entwicklungspolitische Neuerungen wie z.B. die Nutzbarmachung von Migration oder von Mikrokrediten als neuer „Motor für Entwicklung“ erscheinen unter der Berücksichtigung einschlägiger theoretischer Debatten in einem anderen Licht, ebenso wie die Klimadebatte aus der Perspektive gesellschaftlicher Naturverhältnisse und die über gescheiterte Staaten aus einer postkolonialen Sichtweise.

Wir möchten insbesondere auch NachwuchswissenschaftlerInnen auffordern, Papiere auf der Tagung vorzustellen.

World Diversity Leadership Summit, Vienna, 11.03.2010

What is WDLS?

The World Diversity Leadership Summit-WDLS brings together global diversity CEOs, policy and decision makers, corporate practitioners, academics, media, etc. to share their experiences, research findings, strategies and best practices on global diversity and inclusion.

Founded in 2004 in Prague, Czech Republic, the WDLS has grown to be one of the top annual global diversity conferences in the USA (www.wdlsummit.com). Past speakers have included global CEO’s, authors, educators, journalists, global maestro, lawyers, consultants, government leaders, diversity executives, business executives, and non-profit leaders.

The WDLS–EU summit is designed to provide powerful information and trends on business, research, education, media etc., which relate directly to market trends, global competition, sales and marketing. This conference also provides a forum for face-to-face networking between diversity thought leaders, potential strategic partners, prospects and customers.

The WDLS-EU is taking place from Thursday11th – Friday 12th March 2010 in Vienna, Austria

WDLS-Europe, Vienna 2010: limited registration available with early bird bonus! Register now, meet and share innovative trends and strategies with top regional and global diversity thought leaders on the future of diversity and talents management by 2020.

Discuss good practices and develop future strategies with CEOs, ministers, policy and decision makers, diversity practitioners etc. Share your experiences and gain more expertise in recruiting and leveraging diversity talents in a demographically changing environment. Discuss upcoming trends in managing diversity and inclusion with diversity thought leaders, academics, managers and top journalists etc. Learn about how diversity drives innovation and creativity in times of global economic down-turn. Share information; learn about winning strategies and current trends in social media and Internet. Join the World Diversity Leadership Summit- Europe and take part in shaping the future of managing global and regional diversity and inclusion.

Register now! Participation is limited and early registration highly recommended! Register today and benefit from our early bird bonus.

Online registration is now available under www.wdls.eu/about/registration.html

Tagung: Veränderte Subjekte - Subjekte der Veränderung. Berlin, 4.-5.12.09

Subjekte, Subjektivität und Subjekttheorien in der Krise

Tagung von Loccumer Initiative und Helle Panke e.V., Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, 4.-5.12.2009 Veranstaltungsort: Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Im Zentrum der Tagung stehen Subjekte und kritische, emanzipatorische Konzeptionen von Subjektivität: Welche Anforderungen werden in den sich verändernden gesellschaftlichen Verhältnissen an die Subjekte formuliert, wie werden sie vermittelt und umkämpft, welche Widerstandspotenziale bieten sie und wie wandeln sie sich in der Krise (des Neoliberalismus)? Wie lässt sich das Verhältnis von Individuen und Gesellschaft theoretisch fassen, ohne die Subjekte unter der Hand zu bloßen Effekten von ökonomischen Prozessen und Herrschaftstechniken werden zu lassen? Welche Verschiebungen lassen sich im traditionellen Mainstream der Individualwissenschaften rekonstruieren?

Die Struktur der Tagung ist nach Panels organisiert und soll die Möglichkeit gemeinsamer Diskussionen fördern. Ein Einreichen der Beiträge im Vorhinein wäre wünschenswert um einen Reader zum download zur Verfügung zu stellen, damit die TeilnehmerInnen Möglichkeit zur Vorbereitung haben.

Infos zum Programm: http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=184&context=0

Um Anmeldung wird dringend gebeten, damit die Verpflegung geplant werden kann unter: info@helle-panke.de.

Ein Reader kann im Vorfeld elektronisch angefordert werden.
Eintritt für beide Tage: 7 Euro, Verpflegung eingeschlossen.

Infomail von Prof. Judith Bulter zu Kürzungen an der Univ. Berkeleyf, CA: Petition als Protest

"Betreff: FW: to my international colleagues re UC Berkeley

Please circulate outside the US:

Dear Colleagues,

As you may know, the University of California is facing very devastating
budget cuts that could lead to the end of affordable and accessible public
higher education in the state of California. The University of California
has been the premiere public university in the United States, offering
extraordinary teaching and research opportunities for international students
and faculty as well as affordable education for students of any means.
Students are now looking at tuition hikes that will put the university out
of reach for many of them. Faculty are undergoing salary cuts and loss of
staff which means that the research and teaching activities of the
University are curtailed. Many of the cuts are happening behind closed
doors, which means that shared governance has been set aside as a basic
principle of administration. Please take a look at the attached petition and
see whether you might lend your support to our efforts to achieve
transparency to the budget, an affordable education for students, and
maintain the tradition of academic excellence at the University of
California. It is most important that our international colleagues register
their concern about the future of our university during this quite perilous
time.

> > http://www.saveuc.org/petition.php

yours,

Judith Butler

"outside the box" - Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik #1

Seit 29. November erhältlich ist die erste Ausgabe Zeitschrift "outside the box" - Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik mit dem Schwerpunktthema „Emanzipation“. Ein Exemplar kostet 3 Euro und kann direkt bei der Redaktion bestellt werden (outside.bestellen@gmx.net), eine Liste der Buch-/Infoläden und Projekte, die outside verkaufen, folgt demnächst auf der Webseite http://outside.blogsport.de.

"outside the box ist eine Zeitschrift, die Gesellschaftskritik mit feministischem Fokus betreibt. Sie ist aus der Beobachtung heraus entstanden, dass feministische Theorie und Praxis nicht genügend in Debatten einer emanzipatorischen Linken einfließen. Sie bleiben allzu oft Randthema."
(aus dem Selbstverständnis von „outside the box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik", die sich im Dezember 2008 in Leipzig gegründet hat)

Zu beziehen ist outside the box über Infoläden oder per Mail an die Redaktion (outside.bestellen@gmx.net). Die 64 wunderschön gelayouteten Seiten beinhalten unter anderem folgende Beiträge:

  • Andrea Truman: „Das Bedürfnis nach Gleichheit. Eine Kritik der bürgerlichen Frauenbewegung“
  • ChronikLE: „Sexismus muss sichtbar gemacht werden. (Selbst)Kritik des Unsichtbarlassens sexistischer Diskriminierung“
  • AFBL: „Frauen in der DDR: gleiche Rechte, doppelte Pflichten?“
  • Georg Domkamp „Rechte Frauen – Frauen ohne Rechte“
  • Interview mit Sarah Diehl und Kirsten Achtelik

mehr Infos unter http://outside.blogsport.de

Peter D. Thomas: The Gramscian Moment. Philosophy, Hegemony and Marxism

Series: Historical Materialism Book Series, 24 ISBN-13 (i): 978 90 04 16771 1 Pick It! ISBN-10: 90 04 16771 4 Pick It! Cover: Hardback Number of pages: xxv, 477 pp. List price: € 115.00 / US$ 170.00

Antonio Gramsci's Prison Notebooks are today acknowledged as a classic of the human and social sciences in the twentieth century. The influence of his thought in numerous fields of scholarship is only exceeded by the diverse interpretations and readings to which it has been subjected, resulting in often contradictory 'images of Gramsci'. This book draws on the rich recent season of Gramscian philological studies in order to argue that the true significance of Gramsci's thought consists in its distinctive position in the development of the Marxist tradition. Providing a detailed reconsideration of Gramsci's theory of the state and concept of philosophy, The Gramscian Moment argues for the urgent necessity of taking up the challenge of developing a 'philosophy of praxis' as a vital element in the contemporary revitalisation of Marxism.

Peter D. Thomas (Ph.D, 2008) studied at the University of Queensland, Freie Universität Berlin, L’Università “Federico II”, Naples, and the Universiteit van Amsterdam. He has published widely on Marxist political theory and philosophy. He is a member of the editorial board of the journal Historical Materialism: research in critical Marxist theory.

http://www.brill.nl/default.aspx?partid=227&pid=29354

New free online magazine: Radical Politics Today

Launch of the new free online magazine

Radical Politics Today

In the wake of the crisis, what has become of radical politics today? This new magazine documents, catalogues and analyses the spirit of radical politics in our times.

Clearly written articles, visual and audio debates from people including: James Tully, Noel Castree, Peter Hallward, Anthony Giddens, Jenny Pickerill, Clive Gabay, David Oswell, Mary Mellor, Neera Chandhoke, Swapna Banerjee-Guha, Daniele Albertazzi, Clodagh Brook and Charlotte Ross, David Chandler, Will Hutton, William Outhwaite …

You can find the magazine in the Spaces of Democracy and the Democracy of Space network website http://www.spaceofdemocracy.org

Gideon Botsch / Christoph Kopke: Die NPD und ihr Milieu.

  • Gideon Botsch / Christoph Kopke: Die NPD und ihr Milieu.
  • Ulm 2009, 120 Seiten, Taschenbuchformat, ISBN 978-3-932577-41-3, 9.80 EUR

Der Band vereinigt verschiedene aktuelle Studien und Berichte zu einzelnen Aspekten der Geschichte, Programmatik und politischen Praxis der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) und des sie umgebenden politischen Milieus. Die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass man mit der Existenz einer „Nationalen Opposition“, einer rechtsextremen und fundamentaloppositionellen Strömung in der politischen Kultur der Bundesrepublik auch künftig rechnen muss. Ausgehend von der NPD bietet der Band eine prägnante Einführung in das Thema Rechtsextremismus und liefert Argumente gegen rechtsradikale Ideologie und Propaganda.

Die Autoren Gideon Botsch und Christoph Kopke sind Politikwissenschaftler und wissenschaftliche Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien der Universität Potsdam. Beide forschen seit vielen Jahren zum historischen Nationalsozialismus und zur extremen Rechten in der Bundesrepublik. Als ausgewiesene Experten sind sie außerdem in der außerschulischen Jugendbildungsarbeit und Erwachsenenbildung bundesweit tätig.

Infos unter: http://www.mmz-potsdam.de/index.php?ID_seite=394

Publikation der DGB Jugend zum Thema "Studentische Hilfskräfte und ihre Rechte"

Erschienen ist eine neue Publikation der DGB Jugend zum Thema "Studentische
Hilfskräfte und ihre Rechte". Da die Studierenden oftmals ihre Rechte
nicht kennen, ist das sicherlich ein recht gutes Infomaterial für uns
selbst und Interessierte. Die Broschüre kann demnächst bei Lorenzo Poli
(DGB) bestellt werden.

Infos etc. unter: www.dgb-jugend-sachsen.de

Und unter: http://www.dgb-jugend-sachsen.de/projekte/37-
projekte/69-students-at-work.html

Neuerscheinungen zum Thema Geschlechterverhältnisse: Aniva Online-Magazin empfiehlt!

AVIVA-BERLIN.de - ein Onlinemagazin für Frauen, empfiehlt aktuell publizierte Bücher zum Thema Gender, Postkolonialismus etc.

z.B.:
Christine Löw: Frauen aus der Dritten Welt und Erkenntniskritik? Die postkolonialen Untersuchungen von Gayatri C. Spivak zu Globalisierung und Theorieproduktion
Ulrike Helmer Verlag

29,90 EUR; Paperback, 320 Seiten
ISBN 978-3-89741-293-4

Christine Löw, Dozentin für Politologie in Kassel, untersucht die Auswirkungen des Kolonialismus auf die Wissenschaft. Sie bezieht sich dabei auf die Ausführungen der indischen postkolonialen Theoretikerin Gayatri C. Spivak, die sich mit der Frage auseinandersetzt, ob und wie die Subalterne (der unterdrückte, sprachlose Teil der Weltbevölkerung) an der Diskussion um ihre Rechte überhaupt teilnehmen kann. Wie können etwa arme Frauen im Süden einbezogen werden, wie kann mit ihnen statt über sie gesprochen werden? In ihre Analyse schließt Löw sowohl Diskurse der indischen Literatur- und Kulturgeschichte als auch Modelle wie Dekonstruktion und Marxismus ein.

AVIVA-Tipp: Das Buch eignet sich sowohl für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema als auch als Einstieg in die sehr komplexen Werke Spivaks, der häufig vorgeworfen wurde, sie werde gerade von den Frauen nicht verstanden, für die sie sprechen wolle.

Zu der Autorin: Christine Löw studierte Politikwissenschaft und Philosophie in Frankfurt am Main. Als Stipendiatin des DFG Graduiertenkollegs "Geschlechterverhältnisse und Öffentlichkeiten" (Frankfurt am Main/Kassel) forschte sie u.a. bei G. C. Spivak an der Columbia-Universität, New York. Seit 2008 lehrt sie an der Universität Kassel und arbeitet derzeit zu Eigentumsrechten und internationaler Gerechtigkeit.

Check out:

http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Buecher_Sachbuch.php?id=1425610

Kritikos V.6, September-October-November-2009

Kritikos V.6, September-October-November-2009

Modernist Asylum Art and the Contemporary Consideration of Art...(g.coulter)

Kritikos TV: Kucinich and Nader on H.R. 3962...(n.ruiz)

http://intertheory.org/work.htm

Dritter Teil der BdWi-und-Studies-Online-Textreihe: Thema "Elite"

"Der dritte Teil der Textreihe bei Studis Online ist erschienen. In
dieser Textreihe werden die Themen der Studierendenproteste aufgegriffen. Im
dritten Teil geht es um das Thema »Elite«: Die Förderung der »exzellenten«
Forschung, die Suche nach »Leuchtturm-Projekten« und die Wiederentdeckung
der »Hochbegabtenförderung« machen deutlich: Elite ist wieder in. Nicht mehr
die breite Bevölkerung – zumeist despektierlich »Masse« genannt –, sondern
die »Spitze« verdiene eine größere Aufmerksamkeit. Doch was verbirgt sich
hinter der Idee der Elite und welche Geschichte und Implikationen haben die
zentralen neuen Fördermechanismen?

Morus Markard hat bereits 2004, als die Debatte um »Elitenförderung« gerade
in der Bildungspolitik Fahrt aufnahm, davor gewarnt, »Elite« als politisch
neutralen Funktionsbegriff zu verstehen. Er macht darauf aufmerksam, dass
der Elitebegriff untrennbar mit einem hierarchischen Gesellschaftsmodell
versehen ist. Dieser Verweis auf den unauflösbaren Widerspruch zwischen
Elitekonzept und demokratischen Gleichheitsansprüchen macht diesen Text auch
heute noch zu einem der Grundlagentexte der Bildungspolitik.

Der Text ist Online abzurufen unter
http://www.studis-online.de/HoPo/Bildungsstreik/elite.php?seite=1

Einen Überblick über die bisher erschienen Texte der Textreihe findet sich
hier: http://www.studis-online.de/HoPo/Bildungsstreik/

Wie auch bei den letzten Texten ist auch hier wieder eine kommentierte
Literaturliste mit Hinweisen zu weiteren Texten zu finden.

Natürlich freuen wir uns über die Weiterverbreitung der Links.

Ein weiterer Hinweis an dieser Stelle: Der Bund demokratischer
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat auf seiner 40.
Mitgliederversammlung eine Solidaritätsadresse beschlossen. Diese ist auf
der Website des BdWi unter www.bdwi.de zu finden.

Klemens Himpele"

NEUERSCHEINUNG IN DER AKG-REIHE: GLOBALISIERUNG. MACHT. HEGEMONIE

Perspektiven einer kritischen Internationalen Politischen Ökonomie
im Auftrag der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung

2009 - 272 S. - € 24,90
ISBN: 978-3-89691-757-7

Erschienen: Oktober 2009

Der nächste Band aus der AKG-Publikationsreihe, der im Anschluss an eine Tagung in Kassel zum Thema Internationale Politische Ökonomie entstand, ist mittlerweile erschienen.

Zum Inhalt:
Seit mehr als 15 Jahren ist „Globalisierung“ ein weithin bekannter, vielseitig zu diskutierender Begriff. Im angelsächsischen Raum beschäftigt sich vor allem die Forschungsdisziplin der Internationalen Politischen Ökonomie (IPÖ) mit den einhergehenden Strukturveränderungen des Kapitalismus. Inhaltlich umfasst sie dabei sowohl ökonomische als auch soziokulturelle Dimensionen. Die Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) gibt mit diesem Band Einblicke in ein plurales Forschungsprogramm, das neue Perspektiven auf das sich verändernde Verhältnis von Politik und Ökonomie eröffnet und zugleich die sich entwickelnden postnationalen Verhältnisse genauer zu begreifen sucht. Neben einer Bilanz des Status quo der Debatte werden insbesondere staats- und hegemonietheoretische Probleme behandelt sowie postkoloniale und feministische Perspektiven kritischer IPÖ entwickelt. Es schreiben Hans-Jürgen Bieling, Gülay Caglar, Friederike Habermann, Joachim Hirsch, Bob Jessop, John Kannankulam, Petra Purkarthofer, Bernd Röttger, Joscha Wullweber und Aram Ziai.

Wir freuen uns über Kritik und Anregungen und natürlich über Rezensionen. Exemplare hierfür gibt es direkt beim Dampfboot (scheer@dampfboot.de).

Infos unter: http://www.dampfboot-verlag.de/buecher/757-7.html

BdWi-Studienheft Nr. 6: Menschenrecht auf Bildung

BdWi-Studienheft Nr. 6: Menschenrecht auf Bildung

Das neue Studienheft des Bundes demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi) ist erschienen, das dieser gemeinsam mit dem freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs), der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen (VDJ) herausgegeben hat.

Es geht um eine Verständnigung zum Thema Bildung als Menschenrecht. Aber was heißt das eigentlich konkret? Und welche Entwicklungen schränken die Wahrnehmung dieses Menschenrechts ein? Das Studienheft greift viele spannende Themen auf.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit unter http://www.bdwi.de/show/2988591.html

Post-Doc-Stelle University of Westminster , Deadline 11.12.2009

We are looking to appoint a post-doctoral researcher to the following role - closing date 11 December:

RESEARCH FELLOW IN KNOWLEDGE EXCHANGE AND PUBLIC ENGAGEMENT

University of Westminster - School of Media, Arts and Design
Fixed Term, full-time for 8 months £36,678 per annum (incl. L.W.A.)

Applications are invited for a post-doctoral Research Fellow, to work on the project 'Building Collaboration and Engagement for Media Professionals and Academic Researchers'.

The post holder will be required to develop a network which connects media professionals and academic researchers, and which develops ways in which academic researchers can utilise new technologies to communicate about their research. They will organise events, and produce an associated website and research report(s).

This post is full-time and for eight months starting in January 2010. Applicants should have a PhD in media and communications, sociology, social psychology, or a related area.

Closing date: Friday, 11 December 2009 Interviews will be held on Friday, 18 December 2009

Please see details at: http://www.jobs.ac.uk/job/AAJ250/
David Gauntlett - http://www.theory.org.uk/david Professor of Media and Communications, School of Media, Arts and Design, University of Westminster d.gauntlett@westminster.ac.uk

10 Forschungsstipendiaten in der Geisteskultur und in den Sozialwissenschaften, Jerusalem

Stiftungsfonds Martin-Buber-Gesellschaft der Forschungsstipendiaten in der Geisteskultur und in den Sozialwissenschaften an der Hebräischen Universität Jerusalem

Bewerbungsaufruf für das Studienjahr 2010-2011

Der Stiftungsfonds Martin-Buber-Gesellschaft der Forschungsstipendiaten – ein gemeinsames Unterfangen der Hebräischen Universität und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland - fördert den interdisziplinären und interkulturellen akademischen Diskurs auf höchstem Niveau im Kreis von herausragenden Jungakademikern aus Israel und aus Deutschland. Für 2010-2011 wird das Akademische Komitee der Gesellschaft zehn außergewöhnlich begabte Nachwuchswissenschaftler (fünf aus Israel und fünf aus Deutschland) auswählen, die in allen Fachbereichen der Geisteswissenschaften einschließlich der Sozialwissenschaften forschen (ausgenommen Jura und Wirtschaftswissenschaften). Die Stipendiaten sind eingeladen, nach Jerusalem umzuziehen, wo ihnen - über das großzügige Stipendium hinaus - eine Unterkunft gratis zur Verfügung gestellt wird.

Bewerbungsfrist für das Studienjahr 2010-2011 ist der 17. Januar 2010
http://www.academics.de/action/av/show?adId=42757

Details zu den Stipendienkonditionen und zum Bewerbungsprozess unter:
http://academic-secretary.huji.ac.il/buber.htm
Für weitere Informationen:
yaelba@savion.huji.ac.il
Tel. 00972-2 - 588 39 01
Bewerbungsschluss: 17.01.2010