re_mapping the border. Über Grenzregime und Blickbeziehungen

Luise Marbach

re_mapping the border. Über Grenzregime und Blickbeziehungen

Das Magazin "re_mapping the border" unternimmt den Versuch, das ‚Phänomen Grenze‘ kritisch in den Blick zu nehmen, um dadurch verschiedene Formen der Repräsentation von Grenze zu untersuchen und zu hinterfragen. Der Titel ist Programm. Ausgangspunkt der Untersuchung sind Grenzen im Kontext von Migrationsbewegungen, Mobilität, Staat und (Un-)Sicherheit (border). Gefragt wird nach der visuellen, medialen und künstlerischen Rezeption von Grenze und deren Einbindung in gegenwärtige Blickregime und Wissensproduktionen (mapping). Darüber hinaus soll der Frage nachgegangen werden: Welche Ansätze zur kritischen Analyse und Aufbereitung des Themas sind denkbar (re)?

56 seitiges Magazin mit folgenden Artikeln:

Einleitung/Editorial

Definitionen, Kategorien und Begriffskonstruktionen

"Festung Europa" versus Grenzregime. Kritische Ansätze aus der Migrationsforschung

Die Grenze als Randnotiz. Repräsentation und Reproduktion von Migration in Wort und Bild

Blickbeziehungen und Bildproduktionen. Visuelle Praktiken und Strategien

re_mapping the border. Installation

Staat, Grenze und Kontrolle. Kurze Geschichte der Entstehung von nationalstaatlichen Grenzen und der Migrationskontrolle seit dem 20. Jahrhundert

Von der Linie zum Raum. Die Konstruktion der EU und ihrer Außengrenze aus dem Blickwinkel der Migration

Transnationaler Widerstand. Über das Netzwerk Afrique-Europe-Interact

Für ein Recht auf Rechte. Ein kurzes Fazit

Erschienen im Eigenverlag
Auflage 500 Stück
Der Druck wurde gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung
und dem Freundes- und Förderkreis der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.
Preis pro Heft: 5 Euro plus Versand
Bei Bestellung von 5 Heften: 4,50 Euro pro Heft plus Versand
Bestellungen an: re_mapping@gmx.de

Luise Marbach
Halle/Saale 2011